Jahresrückblick der Frühförderung

Das Jahr 2020 … es war anders … ungewöhnlich, unwirklich, ungewiss.


Freunde treffen, seinen Hobbys und sonstigen Aktivitäten nachgehen, den Spagat zwischen Arbeit – teilweise im Homeoffice – und Kinderbetreuung bzw. Homeschooling meistern, die Maskenpflicht in verschiedenen Bereichen unseres täglichen Lebens, u.v.m. … Das alles verlangte in diesem Jahr einiges von uns ab.

Wir Mitarbeiterinnen der Abteilung Frühförderung des Pfalzinstituts konnten während des ersten Lockdowns im Frühjahr auch nur bedingt Kontakt zu unseren Familien halten. Auf einmal nahm die Arbeit per Telefon, E-Mail oder Videoanrufe einen enormen Stellenwert ein.

Schnell entwickelte sich jedoch eine Idee unsere Frühförderkinder auch weiterhin mit Förderangeboten versorgen zu können. In regelmäßigen Abständen gestalteten wir Materialpakete, die zum Beispiel gespickt waren mit Fingerspielen, Liedern, Gebärden und verschiedenen Spielen und immer zu einem bestimmten Thema zusammengefasst wurden. Diese Briefe versendeten wir an unsere Frühförderfamilien überwiegend per E-Mail.

Während des Sommers war die Freude groß, denn wir konnten unsere Familien auch wieder, wenn auch weiterhin eingeschränkt, besuchen. Gemeinschaftlich erstellte Hygienekonzepte für mobile und ambulante Frühförderung machten dies möglich.

Mit den steigenden Corona-Zahlen waren wir nach den Herbstferien aufs Neue angehalten unsere Kontakte im Bereich Frühförderung zu minimieren und so konnten wir wieder einmal nicht gewährleisten alle Frühförderfamilien regelmäßig zu besuchen. Kontakt halten ist gerade in dieser Zeit von großer Bedeutung. Zum zweiten Mal entwickelten wir Ideen, diese Kontakte aufrechtzuerhalten.

Es fand eine Online-Elternrunde zum Thema „einseitige Hörschädigung“ statt, eine weitere Online-Runde für unsere Vorschulkinder mit ihren Eltern ist in Planung und wir haben einen digitalen Adventskalender gestaltet.

Hinter jedem Türchen versteckt sich ein von uns erstelltes Video, das zum Mitmachen einlädt. Es kann gemeinsam gesungen, gespielt, gebastelt und gebärdet werden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann der Adventskalender ausschließlich unseren Frühförderfamilien zur Verfügung gestellt werden.

Sicherlich wird man sich das ein oder andere Video in der Vorweihnachtszeit wiederholt anschauen. Wir hoffen sehr, dass wir unseren Frühförderkindern so das Warten auf das Christkind ein wenig versüßen können.

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