Erasmus+ ACTIONN

 

100 SCHÜLER AUS VIER LÄNDERN ZU GAST AM PIH

Bild: Aus Spanien, Italien, Rumänien und der Türkei in Frankenthal – die Projektbetreuer der fünf Schulen mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder (Fünfter von links)

 

Flüchtlinge und Menschen mit Behinderung integrieren

International ging es im PIH zu: je 25 Schülerinnen und Schüler von vier Partnerschulen aus Spanien, Italien, Rumänien und der Türkei, begleitet von jeweils zwei Lehrkräften, beschäftigten sich zusammen mit PIH-Schülern der zehnten Klasse mit dem Projekt „Actionn“ im Rahmen der Erasmus-plus-Programme der Europäischen Union; dabei geht es um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen und um den Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Kulturen. Anknüpfungspunkte auf vielen Ebenen stehen dabei im Vordergrund, und so lernen die 16- bis 18-Jährigen den Schulalltag und die Lebenswirklichkeit in Deutschland kennen. Ein inklusives Theaterstück wird auf der Grundlage gemeinsamer Werte erarbeitet, bei denen Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Demokratie eine Rolle spielen. Sie werden szenisch und musisch mit Instrumenten und Tänzen umgesetzt; jede der fünf Schülergruppen steuert eine Szene bei. Wichtig ist es den Projektbetreuern – auf Seiten des PIH ist es die stellvertretende Leiterin Iris Klag sowie Florian Stoner, Lehrer für Bau- und Holztechnik und Erasmus-Koordinator – Flüchtlinge und behinderte Menschen zu integrieren.


Die Schüler, die im Internat des Pfalzinstituts wohnen, absolvierten auch ein interessantes Begleitprogramm, zu dem ein Besuch auf dem Hambacher Schloss und die Vermittlung der Geschichte der Demokratie, eine Wanderung im Pfälzerwald, ein Workshop zu „Europa, gesehen mit den Augen eines Immigranten“ und eine Fahrt ins multikulturelle Mannheim gehörten. Eine Willkommensparty, ein Pfälzer Abend und ein Flammkuchen-Essen rundeten den knapp einwöchigen Besuch ab. Die Partnerschulen des PIH sind das Instituto de Ensen͂anza Secundaria Puig De Sa Font auf Mallorca, das Istituto Statale di Istruzione Superiore Francesco Ferrara auf Sizilien, das Colegiul National de Informatica Matei Basarab aus Rumänien und die Hüseyin Ak Ortaokulu aus dem türkischen Antalya.

Text: bvp

Sie befinden sich hier: