|
Das Cochlea-Implantat (CI) ist eine elektronische Hörhilfe für
hochgradig schwerhörige und gehörlose Kinder. Dank des
Neugeborenen-Hörscreenings wird ein Hörschaden heute
bereits sehr oft in den ersten Lebensmonaten
diagnostiziert.
Meistens werden die Kinder schon vor dem dritten Lebensjahr, im
günstigsten Fall vor dem ersten Lebensjahr, operiert. |
 |
Kinder mit Cochlea-Implantat benötigen nach Operation
und Prozessoreinstellung eine zusätzliche und
individuelle audio-verbale Therapie, der das Verfahren
des hörgerichteten Spracherwerbs zugrunde liegt. Diese
Therapie wird von fachspezifisch ausgebildeten
Hörgeschädigtenpädagogen des Pfalzinstituts angeboten. |
|
Bei frühzeitiger Implantation und Förde-rung können die
optimalen Entwick-lungsphasen der Hörbahnreifung und des
Spracherwerbs ausgenutzt werden. Eltern, die vor der
Entscheidung stehen, ihr Kind implantieren zu lassen,
informieren sich in der Beratungsstelle für Pädagogische
Audiologie über die gebräuchlichen Fabrikate und deren
Wirkungsweise und über die entsprechenden Kliniken; sie
erhalten Hilfe bei der Vermittlung von Terminen zur
Voruntersuchung. |
 |
|
Da der medizinische Fortschritt besonderer Beachtung
bedarf, ist die regelmäßige Fortbildung aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine
Selbstverständlichkeit. |
| |
Weitere Informationen:
Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte
Augustin-Violet-Schule
Holzhofstraße 21, 67227 Frankenthal
Tel.: 06233 4909 0
Fax: 06233 4909 200
E-mail:
info@pih.bv-pfalz.de
Ansprechpartner:
Bertram Schwientek, Tel. 06233 4909 225 |
|